Modellflugwoche 2011 in Nauders

Die Modellflugwoche 2011 in Nauders war wieder eine tolle Zeit. Hier findet Ihr unseren Bericht.

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Und wie immer waren wir vom Flugwiese-Team in Nauders im Hotel Post untergebracht. Hier könnt Ihr alles nachlesen.

18.6.2011 Tag 1 – Anreisetag

Heute war die Anreise mit dem Auto über den Fernpass. Leider wieder ein sehr hohes Verkehrsaufkommen und damit ein nur langsames Vorankommen.

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Da es auch bei der Ankunft in Nauders heftig geregnet hat ist das „Begrüßungsfliegen“ heute ausgefallen.

Für morgen ist Sonnenschein angekündigt, was uns hoffnungsfroh stimmt. Daher haben wir uns jetzt erst mal das Abendessen schmecken lassen.

19.6.2011 Tag 2 – Fliegen bei Nordwestwind

Das Wetter war anfangs durchwachsen, es gab hin und wieder ein paar Tropfen. Aber ab der Mittagszeit wurde es dann sehr sonnig und auch recht warm. Leider bliess aber der Wind nur sehr schwach aus Nord/Nordwest.

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Daher kam der MICROJET als Lückenfüller zum Einsatz. Als dann die Sonne stärker wurde, konnten wir auf Thermik hoffen und bauten schon mal die größeren Modelle auf.

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Leider blieb der Wind aber sehr unbeständig, sodaß die großen Modell sich nicht im Aufwind halten konnten. Aber mit den leichten Modellen (HLG) konnten wir sehr schön fliegen. Die steile Nordwest-Kante des Platzes konnte für schönes Herumturnen mit kleinen Fliegern in Augenhöhe genutzt werden.

Zum Schluß ein Gruppenbild der Piloten:

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Elias, Wolfram, Andre und Rayko

20.6.2011 Tag 3 – Fliegen bei Nordwind

Leider wieder kein überragendes Flugwetter – obwohl es trocken und sonnig war. Ein konstanter und recht kalter Nordwind erlaubt es wieder ausdauernd mit kleinen Modellen an der Nordseite zu fliegen. Als dann die Sonne herauskam, hofften wir auf Thermik und versuchte es mit größeren Modellen. Leider waren die thermischen Ablösungen aber sehr verweht, weshalb wir diese nicht zum Höhengewinn nutzen konnten.

Als Special Event wurde der Microjet mit Speedsensor von JETI ausgerüstet und geflogen.

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Vorbereitung des MICROJETzum Speedflug.

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Die Auswertung nach dem Flug ergab einen Topspeed von 202 km/h.

Um die Mittagszeit kam der Obmann des Modellflugverein Nauders vorbei. Gebhard brachte dann mal Ruck-Zuck mit dem Rasentraktor den Platz auf Vordermann.Toller Service – Danke!

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Um 18:00 schlief der Wind ein und dann haben wir die Segel gestrichen und sind zurück ins Hotel Post zum Abendessen.

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Ein Blick vom unteren Schotterweg zum Fluggelände.

21.6.2011 Tag 4 – Fliegen bei Südwind

Heute war schön ab dem frühen Morgen ein sehr sonniger und nahezu wolkenloser Tag. Das war sehr vielversprechend. Als wir am Platz ankamen (um 11:00) wehte bereits ein konstanter Südwind. Wir begannen daher ohne lange zu fackeln mit dem Aufbau der großen Modelle.

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Die Vorbereitungen der größeren Modelle für den Einsatz am Südhang

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Dennoch wurden erst die kleinen Flieger vorausgeschickt, um die Windverhältnisse zu testen.

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Alles perfekt, daher gleich eine Landung in die Hand. Perfekte Bedingungen am Südhang – die Stimmung steigt.

Später kam dann noch Elias vorbei und flog seinen Mikrofloh von Fa. Schmierer.

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Mikrofloh von Elias wird optimiert

Ab 14:00 Uhr waren dann auch noch großflächige thermische Ablösungen auf der Südseite und wir brachten die nacheinander die großen Modelle wie Carbonica, Amber und Tatana in die Luft.

Wolfram startete seine Tatana (F3J) und flog diese in kurzer Zeit auf große Höhen. Dieser schöne Flug fand aber nach knapp 40 Minuten ein abruptes Ende. Kontrollverlust und senkrechter Sturzflug. Im Nachgang ermittelte Ursache: Versagen des Empfängerakkus! (der 3000mAh NiMH-Akku im Sub-C Format war zwar erst ein Jahr alt, hatte aber trotz Pflege nur noch eine Restkapazität von ca. 400mAh.)

Einschlag des Modells aus knapp 200m Höhe ca. 80m vom Südrand des Platzes entfernt.

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Der Rumpf steckte im weichen Erdreich und war nur wenig beschädigt. Die Tragfläche haben aber den Einschlag nicht überstanden – das Mittelteil war ziemlich zerfetzt.

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Hier die Tragflächen – oder das was davon übrig blieb. Die Aufstecknase des Rumpfs konnte nur mit vereinten Kräften nach längeren Grabungsarbeiten geborgen werden.

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Grabungsarbeiten um die Rumpfschnauze zu bergen

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Endlich ausgegraben…

Danach ging es aber wieder weiter – der Südwind war schön konstant und mußte genutzt werden.

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XENO am Start

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Die Piloten des heutigen Tages: Rayko, Wolfram, Andre, Elias und Otto (v.l.n.r.)

 

22.6.2011 Tag 5 – Hammerfliegen bei Südföhn

Die Wettervorhersage kündigte „starken Fönwind aus Süden“ an und so war es dann auch. Einfach perfekte Bedingungen und so begann ein perfekter Flugtag – kräftiger Südwind von früh bis spät – einfach perfekt!

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Gleich am Morgen Sppedfliegen was die Kiste hergibt! Eigentlich perfekt für die richtig schweren 5m Brocken – nur leider hatten wir keinen mit dabei.

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Der Föhnwind in voller Stärke lässt den Windsack den ganze Tag wie angenagelt in der Horizontalen stehen!

 

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Nach späten Nachmittag treffen dann weitere Modellpiloten vom MFV-Toesdau am Platz ein. Als sie die Verhältnisse sehen sind alle sofort begeistert. Eilig werden die schnellen Hangflieger ausgepackt und los geht es!

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Ein Van voller Modelle – der MFV ist perfekt ausgestattet.

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Und beim MFV-Toesdau gibt es auch aktive Modellfliegerinnen!

Um 18:00 sind wir dann nach einem Tag mit vielen tollen Flügen zurück ins Hotel Post zum Abendessen.

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Lecker, lecker! In der Halbpension ist das 5-Gänge Menü mit enthalten 🙂

 

23.6.2011 Tag 6 – Leider nur Elektroflugtag

Trotz schlechter Wettervorhersage begann der Tag sehr sonning und mit leichtem Wind aus südlicher Richtung. Nach dem Frühstück auf dem Platz angekommen wurden gleich ein paar Runden mit dem HLG geflogen.

Dann trafen die Kollegen vom MFV ein und schon wenige Minuten später zoh eine dichte Wolkenfront über den PLatz, gefolgt von heftigen Regenschauern. Wie üblich wartetenb wir im Schutz der Hütte auf ein Ende des Regens, das aber leicher nicht kam. Statt dessen wurde der Regen immer dichter. Nach einer dreiviertel Stunde beschloseen wir daher inms Hotel zurückzufahren.

Dort wurden dann einige „Ersatzprojekte“ gestartet – ModellfugVideos anschauen, Bau eines 450er Heli-Bausatz, den Rayko mal svorsorglich mitgenommen hatte und Fliegen mit dem Simulator.

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Um 16:00 dann die Erlösung – Ende des Regens und erste Sonnenstrahlen. Alle Mann sofort in die Autos und zum Platz gefahren. Dort herrschte dann wegen der tiefen Wolken eine stationäre Wetterlage – also Windstille.

Daher wurden die Elektroflieger ausgepackt und Murkelcopter, Hotliner, Pylonracer aber auch „normale“ Elektrosegler geflogen. Gegen 17:00 setzte dann leichter Nordwind ein und es könnte mit den HLG geflogen werden. Um 18:45 dann Rückkehr ins Hotel Post.

 

24.6.2011 Tag 7 – Gutes Fliegen an der Nordseite

Heute war das Wetter angenehm sonnig und mit einem kontinuierlich auffrischenden Wind aus Nord. Anfangs flogen wir nur die mittleren Modelle mit 1,5m bis 2,0m Spannweite aber ab ca. 16:00 Uhr hatten wir einen erstaunlich konstanten und starken Wind. Zum ersten Mal seit wir in Nauders Modellflug betreiben konnten wir mit größeren Modellen von 3,0m und mehr kontinuierlich auf der Nordseite fliegen.

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Die Piloten vom MSV sind lange auf der Koralpe geflogen – dort saß man seinerzeit auf dem Bänkli an der Hangkante. Sowas gibt es Nauders natürlich nicht, also haben sie flugs ihre Klappsessel ausgepackt.

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Die Gelegenheit wurde genutzt, den Kranich mit HD-CAM in die Luft zu bringen.

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Landung nach erfolgreichem Flug. Video folgt demnächst auf YOUTUBE.

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Die Videos wurden dann gleich nach der Landung angeschaut – was aber in der strahlenden Sonne gar nicht so einfach war. Rayko und Andre wußten sich aber zu helfen.

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Das geplante Gruppenfoto aller Piloten kam leider nicht zustande – entweder waren die Piloten in der Luft – oder beim Essen – oder im Hotel – oder…

 

25.6.2011 Tag 8 – Abschiedsflug an der Nordseite

Nach einem leckeren Frühstück und dem Packen im Hotel sind wir bei sonnigem Wetter nochmals auf den Platz gefahren, um unseren Abschiedsflug zu machen.

Es herrschte leicher Nordwind und starker Sonnenschein – das ließ für den Nachmittag ein gutes Fliegen auf der Südseite erwarten, aber da waren wir natürlich schon auf dem Heimweg.

Diesmal sind wir als ALternative statt über den Fernpass durch den Vorarlberger Tunnel gefahren – eine gute Entscheidung. Wie wir abends in den Nachrichten sehen konnten, war der Fernpass wieder komplett überlastet. Daher werden wir im kommenden Jahr definitiv auch bei der Anfahrt auf die Autobahn durch Vorarlberg ausweichen.

Bis dahin grüßen wir alle Modellflieger in und um Nauders und das tolle Team vom Hotel Post!

 

 

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