Die besten Batterien und Akkus für den Modellbau

Ferngesteuerte Modelle wie Flugzeuge oder Autos sehen immer ein wenig so aus, als würden sie sich wie von Geisterhand bewegen. Wer sich mit dem Bau und der Funktion von solchen Modellen beschäftigt, weiß natürlich, dass ein viel simpler Grund dahinter steckt, warum dies funktioniert. Die Geräte sind nämlich einfach mit Batterien ausgestattet, die sie mit Strom versorgen, während sie in der Luft oder auf der Straße unterwegs sind. Es versteht sich eigentlich von selbst, dass es für den Modellbau spezielle Batterien gibt, die sich für diese Zwecke bestens eignen. Sie dürfen nicht zu groß und zu schwer sein, müssen eine gewisse Stabilität und Robustheit mitbringen und flexibel verbaut werden können.

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Bild von Dok Johnson 

Handelt es sich um ein High-Drain Exemplar einer Knopfzelle, dann ist dieses beispielsweise zur Fernsteuerungsanwendung geeignet. Knopfzellen sind auch unter dem Namen cr2032 Batterien bekannt und vielseitig einsetzbar, nicht nur für die Fernsteuerung von Modellen. So findet man sie vor allem dort, wo über einen längeren Zeitraum die Spannungsversorgung gewährleistet werden soll. Was ihre Größe und das Gewicht angeht, so ist die Knopfzellen Batterie in jedem Fall gut für Modelle geeignet, die leicht bleiben müssen (zum Beispiel Flugzeuge). Sie ist kaum größer als ein ganz normaler Knopf und daher hat sie auch ihren Namen.

Es sollte aber nicht verschwiegen werden, dass es noch andere Batterietypen gibt, die sich im Grunde etwas besser für den Modellbau eignen. Allen voran der so genannte LiPo Akku, der Lithium-Polymer Akkumulator, eine Ausführung des Lithium-Ionen Akkus, den wir alle aus den Diskussionen um die Stromversorgung von Elektrofahrzeugen kennen. Der LiPo Akku ist besonders für seine hohe Energiedichte und thermische Stabilität bekannt. Er enthält keine flüssigen Elektrolyten wie andere Lithium-Ionen Akkus, dafür basiert er auf Polymer. Für den Modellbau ist er deshalb so gut geeignet, weil er ebenso wie die Knopfzelle durch sein geringes Gewicht überzeugt.

Was die Preise für einen solchen Akku anging, konnte dem Käufer lange Zeit die Kinnlade an der Kasse herunterklappen. Dadurch, dass LiPo Akkus aber inzwischen in Massenproduktion hergestellt werden und keine Seltenheit mehr sind, haben sich auch die Preise ganz gut angepasst. Sie sind mittlerweile bezahlbar geworden, denn früher waren ihre produzierten Stückzahlen einfach sehr viel geringer, so dass man schon ordentlich dafür blechen musste, einen solchen Akku verwenden zu können. Die unheimlichen Entwicklungen, die sich auf diesem Gebiet getan haben, sind auch der Leistung des Akkus zugute gekommen, denn dieser wird immer belastbarer.

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Neben dem LiPo Akku bestimmt sonst auch der Nickel-Metallhydrid Akkumulator das Bild der Modellbaulandschaft. Der so genannte NimH ist aber inzwischen längst nicht mehr so häufig im Einsatz und muss der Lithiumvariante langsam den Vortritt lassen auf der Beliebtheitsskala. Ebenso wie die Knopfzelle kann man ihn für Fernsteuerungsanwendungen benutzen, doch letztlich fährt man auf diesem Gebiet wohl tatsächlich mit LiPo am besten. Als Alternative sollte man die beiden anderen Varianten aber sicherlich im Hinterkopf behalten, wer weiß, wann man diese gebrauchen kann. Gerade wenn ein hoher Energiebedarf besteht, eignen sich nämlich NimH Akkus manchmal sehr gut. Günstig sind sie außerdem auch noch.

Ein Gastartikel von Kristina Hillenbrand.

 

 

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